Kampf gegen WindmĂŒhlen?

So, meine lieben Bloggerfreunde
 nun haben wir endlich auch die zweite Impfung erhalten und somit den Corona-DĂ€mon ausgebremst! Ich bin ja eher ein immer positiv denkender Mensch, habe aber dennoch ein mulmiges GefĂŒhl in meinem HinterstĂŒbchen. Mich verfolgt der Gedanke, dass das noch nicht alles war
 um eine dritte Impfung (im Herbst) werden wir wohl nicht herumkommen, wĂ€re ja auch nicht weltbewegend, aber was kommt danach? Was mich betrifft, so werde ich die AHA-Regel* weiter befolgen, bis ich mir sicher bin, dass wir alle „endgĂŒltig und garantiert“ aus der Schusslinie sind!

*Abstand halten, Hygiene beachten, Alltagsmaske tragen.

Nicht alles ist bewundernswert!

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Na endlich

TV-Promi Daniela Katzenberger (auch die Katze genannt) hat sich ihre Hupen „straffen“ lassen. Ich bin ĂŒber diese Mitteilung ĂŒberglĂŒcklich, denn endlich kann ich wieder mit ordentlichen Appetit essen, ohne AlptrĂ€ume schlafen und mein Stuhlgang hat auch wieder seine richtige Konsistenz erhalten. Schön auch fĂŒr jene, die sich solche Figuren als Vorbild auf die Fahne geschrieben haben. Ein bisschen blöde in die Kamera labern, sich Extension einflechten lassen und blondieren, hier und da mal unters Messer legen, reicht eben vollkommen aus, um reich, schön und prominent zu werden.

Na bitte, es geht doch!

Da muss man erst die große Keule schwingen, bis die da oben auf ihren Wolken ihren Allerwertesten bewegen um uns hier unten, wenigstens wettermĂ€ĂŸig, das Leben etwas zu versĂŒĂŸen. Wir alle haben die Corona-Tortur durchlebt, der eine mehr, der andere weniger und viele von uns haben diese Periode noch gar nicht durchschritten oder der Kelch zieht an ihnen unbeschadet vorbei… dennoch, nun ist Erholung angesagt… Erholung fĂŒr uns alle, mit viel Sonne, Licht und WĂ€rme.

Euch allen eine wunderschöne und sorgenfreie Woche!

Mir reicht es!!! â›ˆ

Kann mir mal jemand verraten, was mit dem Wetter los ist? Es ist arschkalt und wir haben hier Ende Mai immer noch die Heizung an. Alle quatschen von einer bevorstehenden ErderwĂ€rmung
 mir kommt es vor, als schlittern wir ganz genĂŒsslich aber bestimmt in eine neue Eiszeit!

Autsch…

ER: „Liebling, wenn ich gewusst hĂ€tte, dass du noch Jungfrau bist, hĂ€tte ich mir doch mehr Zeit gelassen!“ SIE: „Oh Schatz, wenn ich gewusst hĂ€tte, dass du mehr Zeit hast, hĂ€tte ich mir die Strumpfhose ausgezogen!“

Als die Flimmerkiste noch s/w war!

Am Samstag war es wieder einmal soweit!

Ich kann mich noch sehr gut an die Zeit erinnern, als der ESC noch „Grand Prix Eurovision de la Chanson“ hieß und auch dementsprechend einer war.
Als ich ca. 11 Jahre war, schnappte sich meine Mutter ihre drei Gören und verfrachtete uns, wir wohnten damals in einen sehr kleinem Dorf, in das dortige Gasthaus. Hinten im Nebenzimmer hatten die einen Fernseher (damals noch in s/w) stehen und wir durften uns das allererste mal an solch einen Flimmerkasten erfreuen. FĂŒr uns Kinder war nicht nur die musikalische Übertragung eine Besonderheit, sondern auch die Uhrzeit, die wir damals „ausnahmsweise“ zur spĂ€ten Stunde einmal ĂŒberschreiten durften!
Diese Sendungen waren zu der damaligen Zeit noch ein Ohrenschmaus
 da wurde noch gesungen und nicht gegrölt oder geplĂ€rrt
 da wurde noch selbst musiziert, weil die Mucke nicht aus der Dose kam
 und was ich heute noch bedauere, dass es kaum noch LĂ€nder gibt, die ihren Beitrag in ihrer eigenen Landessprache vortragen!
Lang, lang istÂŽs her
 schön warÂŽs damals
 trotz aller Widrigkeiten, die uns das Leben auch frĂŒher schon gerne mal in den Weg stellte!

Ich habe mir am Samstag nur kurz die Punktebewertung angeschaut und war doch etwas verdattert, dass wir nur den vorletzten Platz eingenommen haben
 soooo schlecht fand ich unseren Beitrag nun auch wieder nicht!?

Mein (mĂ€rchenhafter) Feiertagsgruß

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Einst saß Fienchen traurig auf ihrem Bett,
sie dachte an Bratkartoffeln mit Spiegelei, fein geröstet in reichlich Fett.
Auch könnten es Nudeln sein,
lecker mit Soße, Tomaten oder Paprika,
aber ihr SchrĂ€nkchen war leer, kein KrĂŒmel war zum knabbern da.
Sie sank in ihr Kissen, ihr knurrte der Magen,
dann schlief sie ein und trÀumte von besseren Tagen.

Am nÀchsten Morgen, beim ersten Hahnenschrei,
ihr Hunger war noch immer nicht vorbei,
glaubte sie nicht, was sie da sah,
in ihrem Bettchen lag ein Stöckchen,
sie dachte: „Nanu, der war doch gestern noch nicht da?“
Dann ganz flink und elegant, nahm sie das Stöckchen in die Hand.
„Nicht so grob, du böses Kind“, rief das Stöckchen,
„leg mich wieder hin, schnell, schnell, rasch, geschwind!
Sei ganz zĂ€rtlich auch dabei, dann hast du bei mir zwei WĂŒnsche frei!“

Schnell legte Fienchen sanft den Stock zurĂŒck,
deckte ihn zu und sprach: „Du kommst zur rechten Zeit,
mir knurrt mein Magen, du bringst mir GlĂŒck.
Ich habe Hunger, möchte an Kuchen, Torten und an Pudding naschen,
aber mein SchrÀnkchen ist leer, habe auch keine Taler in den Taschen.
Mein erster Wunsch, und bitte lass mich nicht so lange warten,
ist ein riesengroßer Kuchen, mit viel Sahne und FrĂŒchten,
am besten mit denen, aus des Nachbarn Garten.
Danach wĂŒrde ich ein Eisbein, einen Schweinebraten oder
auch viel Entenbrust vertragen,
und was ich dann noch möchte, werde ich dir etwas spĂ€ter sagen“.


Es surrte und knarrte, dann kam ein großer Zisch,
und Fienchen stand vor einem reich gedeckten Tisch.
Sie machte sich daran, von all den Leckerein zu essen,
und hat darĂŒber hinaus die Zeit fĂŒr ein ganzes Jahr vergessen.
Die guten Gaben im SchrÀnkchen und auf dem Tisch, sie wollten nicht enden,
zuerst aß Fienchen brav mit Löffel, Messer und Gabel, spĂ€ter dann nur noch mit ihren HĂ€nden.
Sie wurde immer schwerer, dicker und dann unbehÀnde,
das Fett lief ihr am Mund herunter, fettig waren auch die kleinen HĂ€nde.
Doch zum Aufhören sah sie keinen Grund,
am Ende war sie hÀsslich, dick und rund.

Als das kleine Stöckchen dann aus seinem Schlaf erwachte,
sah es mit Schrecken, was das kleine Fienchen machte.
„Was fĂ€llt dir ein, du dummes Kind“ rief es,
„schau in den Spiegel, schnell, schnell, geschwind.
Nur gegessen hast du, ohne zu denken, immer mit Wonne,
nun siehst du aus wie ein FĂ€sschen, ach was sag ich, wie eine Tonne.
Wie kannst du nur so etwas machen,
die anderen Kinder werden dich verhöhnen und ĂŒber dich lachen.
Sei gescheit, lass die Finger vom fetten Essen und vom sĂŒĂŸen Punsch,
ĂŒberleg dir mit Klugheit, den zweiten und deinen letzten Wunsch.


Als Fienchen in den Spiegel sah, musste sie sich eingestehen,
so dick und rund wollte sie nicht bleiben,
so konnte es nicht weitergehen.
Sie sprach zum Stöckchen, flink und keck:
„Oh bitte, ich wĂŒnsch mir meine angefutterten Pfunde weg.
Möchte wieder schlank sein, wie einst in frĂŒheren Tagen,
ich verzichte auf all die schönen Leckereien,
möchte lieber ab und zu mal wieder Hunger haben.
Fort mit den sĂŒĂŸen Kuchen und fort mit der leckeren Soße,
mir passt kein Hemdchen mehr, kein Kleidchen und auch keine Hose.

Es surrte und knarrte, dann kam wieder ein großer Zisch,
es waren fort, die sĂŒĂŸen Kuchen, die Braten mit Soßen,
leer waren wie einst, das SchrÀnkchen und der Tisch.
Auch das kleine Fienchen war wieder rank und schlank,
zum Stöckchen sagte sie glĂŒcklich: „Hab vielen Dank.
Nie wieder werde ich nach soviel Naschwerk streben,
werde von nun an gesund, besonnen und vernĂŒnftig leben“.
Das Stöckchen stimmte dem Fienchen zufrieden zu und sprach:
„Na dann, bis bald“, und verschwand dorthin, wo es einmal hergekommen,
zurĂŒck in den tiefen Wald.

Ende